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E-Mobilität und Reha

E-Mobilität und Reha

Mobilität und Rehabilitation sind heute ELEKTRISCH.

Die Zukunft des Autos und damit auch die des behindertengerechten Fahrzeuges ist elektrisch.

Diese Entwicklung kann man auf den Straßen derzeit erst erahnen, jedoch investieren die Autohersteller weltweit Milliarden in diese Technik.

Der Automarkt für Menschen mit Behinderung wächst ebenfalls.
Jeder zehnte Deutsche leidet unter einer schweren Behinderung, sei es durch Unfall oder Krankheit.

Außerdem interessieren sich zunehmend immer mehr Senioren dafür, Umbauten an ihrem Fahrzeug vorzunehmen, um weiterhin bequem und sicher fahren zu können.

Die Bevölkerungsentwicklung und der demografische Wandel in der Region sind stark wachsend und älter werdend.

In Geesthacht liegt der Wert 2012 bis 2030 bei 4,0%. In der Elbmarsch bei 8,4%.

 

Nicht Jede oder Jeder ist davon noch in der Lage, ein Fahrzeug selbst zu fahren.

Daher ist auch der Markt für sogenannte „Kraftfahrzeuge zur Beförderung mobilitäts-behinderter Personen“ (KMP) groß.

 

Rund 100.000 Personen sind auf einen eigenen, angepassten Pkw angewiesen und die Zahl wächst- allein schon aus demografischen Gründen.

Ob Roller, Kabinenroller, Leichtfahrzeuge, Nutzfahrzeuge oder PKW -sie alle können in vielseitigster Weise individuell umgebaut werden.

 

Auf ganz Deutschland verteilt, haben sich derzeit „nur“ rund 50 Unternehmen auf die Umrüstung von Fahrzeugen für behinderte Menschen spezialisiert.

Eines dieser Unternehmen befindet sich in Geesthacht. Der AK E-Mobilität und Reha kooperiert sehr eng mit dem Unternehmen AfB Kaman Reha GmbH, Geesthacht.

Zur Zielgruppe zählen nicht nur allein die klassischen Rollstuhlfahrer/innen, sondern auch Senioren mit altersbedingten Einschränkungen, die sich z.B. einen Schwenksitz einbauen lassen, um bequemer hinter das Steuer zu kommen oder auch für Übergewichtige, die sich in einem Seriensitz zu sehr eingequetscht fühlen.

Für die E-Mobilität in kleinerem Radius hält das Unternehmene-motiondrive.de, Geesthacht entsprechende Fahrzeuge von drei- und vierrädrigen E-Mobilen, Kabinenrollern und Leichtfahrzeugen bereit. Diese Fahrzeuge unterstützen diese Personengruppen bei den kurzen Strecken, bei denen ein ausgewachsener PKW oftmals überdimensioniert scheint.

Der Bewegungsradius des Nutzers eines PKWs endet auch meistens am erreichten Parkplatz, wenn man nicht gerade auf einen Rollstuhl angewiesen ist und ihn mitführt.

Senioren, aber auch andere, gesundheitlich eingeschränkte Menschen mit z.B. schwachem Herzen, schaffen zu Fuß oftmals nur einige wenige Meter.

In dem Fall kann ein Kleinfahrzeug, welches teilweise auch auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und sogar in Geschäften bewegt werden darf, eine willkommene Alternative zum PKW sein.

 

Für Senioren und den behinderten Menschen hat die eigenständige Mobilität -gerade auch in dieser schnelllebigen Zeit- einen größer werdenden Stellenwert eingenommen.

Eigene Mobilität gibt diesen Personengruppen viel von den verlorenen oder zuvor fehlenden Möglichkeiten zurück.

Unabhängigkeit und selbstständiges Handeln, ob privat oder im Berufsleben, sind Bestandteil der Lebensqualität und bleiben erhalten oder werden gesteigert.

Der Anspruch dazu, die gleichen Möglichkeiten wie andere zu haben, ist selbst in unserem Grundgesetz Art. 3 Abs.(3)verankert. Im letzten Satz steht:

 

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

 

Verantwortlich handelnde Senioren können sich zusätzlich z. B. einem Fahrtauglichkeitstest unterziehen oder ihre Fähigkeiten durch spezielle Übungen erhalten und trainieren.

Den Kontakt zu den Anbietern solcher Angebote stellt der AK E-Mobilität und Reha gerne für Interessierte bereit.

 

Weitere Themenfelder sind der Ausbau der benötigten Lade-Infrastruktur, z. B. in Senioren-Wohnheimen oder an öffentlichen Behinderten-Parkplätzen, Optimierung der Verkehrswege.

 

Der AK E-Mobilität und Reha hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Thema E-Mobilität in der Rehabilitation und für Senioren eine Stimme zu geben und dabei mitzuwirken,

gemeinsam mit den Seniorenbeiräten und Behindertenbeauftragten der Region die Bedingungen zu verbessern und zu optimieren.

Ansprechpartner

Olaf Höhne

Düneberger Straße 120a
21502 Geesthacht

Tel: +491732557145
E-Mail: info@e-motiondrive.de

Website: e-motiondrive.de

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